Erstellt am 16. April 2012

Wie ich meine Freunde verkaufe

SellyourfriendsFolgende Regel ist seit Jahrzehnten in Sicherheits-Kreisen bekannt:

Ein System ist nur so sicher, wie das schwächste Glied.

Doch was den meisten kaum bewusst ist: dies gilt auch für die Sicherheitseinstellungen bei Sozialen Netzen. Es ist toll, dass wir wenigstens noch genau angeben können, was wir bei Facebook&Co. der Öffentlichkeit preisgeben wollen. Doch leider können wir uns noch so gut absichern, wie wir wollen, denn wenn unsere Freunde mit den Sicherheitseinstellungen schlampiger umgehen, sind auch unsere Daten auf einmal gar nicht mehr so sicher. In Kurzer Zeit werden so unsere Freunde und Kontakte gefunden und somit auch weitere Informationen. Wir verkaufen somit nicht nur uns selber, sondern auch unsere Freunde. Heissa! Natürlich gehört alles, was wir auf Facebook laden nicht mehr uns, das sei aber nur am Rande erwähnt, da dies ja jedem klar sein dürfte.

Natürlich ist dies nicht nur bei facebook der Fall. Auch wenn wir gmail – also den kostenlosen E-Mail Account von Google – nutzen, werden alle Daten durchforstet und der gesamte Verkehr kontrolliert und protokolliert. Auch Mitteilungen von Benutzern, die gar nicht bei google dabei sein wollen, landen somit bei diesem Anbieter. Die einzigen Möglichkeiten, die wir hier haben sind:

a) wir weigern uns strikt, mit Bekannten über ihr gmail Konto zu kommunizieren
b) wir verschlüsseln alle unsere E-Mails (z.B. mit OpenPGP, GnuPG)

Auch wenn es uns egal ist, wie wir mit unseren Daten umgehen, ob unsere Profile verkauft werden (an Parteien, kommerzielle Unternehmen, Versicherungen, einem staatlichen Regime, …), so müssen wir stets bedenken, dass wir damit auch die Privatsphäre unserer Bekannten und Freunde damit ungewollt preisgeben.

Da es praktisch unmöglich ist, ein solch “schwaches Glied” in der Kette zu vermeiden, bleibt dem verantwortungsbewussten Bürger nur eine einzige logische Folgerung: diese fragwürdigen Dienste aufgeben. Nicht nur unserer Selbst willen, sondern im Bewusstsein, dass wir auch für die anderen eine grosse Verantwortung tragen.

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Erstellt am 13. März 2012

Dislike: Wie Facebook meinen Mac killt

Facebook Dislike

Seit einigen Tagen beobachte ich einen ungeheuren Anstieg der “RAM”-Auslastung bei der Benutzung von Safari und Firefox. Es beginnt ganz harmlos, doch kann man fast sekündlich in der Aktivitätsanzeige einen Anstieg der Speicherauslastung beobachten. Immer höher, immer schneller. Erst wenn sämtlicher eingebaute RAM ausgenutzt wurde ist Ruhe. Das liegt bei mir bei Safari so bei 2.5GB. Natürlich ist der Mac dann nicht mehr zu gebrauchen und wenn ich Glück habe, reichen die Ressourcen gerade noch, um Safari abzuschiessen. Eine Suche im Web hat nichts wirklich brauchbares zu Tage gefördert. Das gleiche tritt auch beim Gebrauch eines anderen Browsers auf. Es liegt nicht an Flash (da dies bei mir sowieso standardmässig deaktiviert ist). Doch zum Glück gibt Firefox vor dem Totalverlust der Kontrolle noch einen Hinweis aus: facebook versucht ein Script zu verwenden, welches hängen bleibt. OK, also in Glimmerblocker mal schnell eine neue Regel definiert, damit alle Anfragen an facebook’s like script blockiert werden. Und siehe da: jetzt laufen alle Browser wieder hervorragend!

Ist das von facebook so beabsichtigt? RAM-Überlauf und dann “zack: jetzt haben wir dich!”? Oder bekommen die das einfach nicht besser hin?

Das Tragische ist natürlich, dass heute enorm viele Seiten diese “Jö, das gefällt mir aber” Buttons benutzen um die Benutzer auszuspähen, sie zu kontrollieren und gleich zu schalten. Ob die Seite dann im Schnitt 10-15 Sekunden länger braucht, um geladen zu werden (oder wie bei mir sogar die ganze Maschine unbrauchbar macht), ist den Webseitenbetreibern wohl egal. Von mir bekommt ihr jedenfalls keine Stimme. Geht auch gar nicht, da ich meinen temporären facebook Account sowieso schon längst gekündigt habe. Big Brother ist nix für mich und meine Persönlichkeit zu vermarkten übernehme ich lieber selber.

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Erstellt am 23. Februar 2012

Wir sind jetzt Wazala Regional Partner

Online_Shop___Shopping_Cart_Software___Wazala-thumb3.png

Vor etwa 2 Wochen habe ich ein längeres Gespräch mit den Leuten von wazala geführt. wazala habe ich euch in diesem Post schon ausführlicher vorgestellt. In meinen Augen ist es das beste Online-Shop-System, welches momentan erhältlich ist: einfach und schön. Insbesondere die Integration in die eigene Webseite ist so simpel, dass man damit den eigenen Shop wirklich in wenigen Minuten eingerichtet hat. Dabei ist der Shop vollkommen unabhängig von der eigenen Seite, das heisst man kann 1 Shop einrichten und diesen auf diversen Seiten einbauen. Sogar die Integration in diverse Blogs und Facebook ist möglich.

Was mich bei wazala auch überzeugt hat, ist, wie schnell die Leute auf Anfragen reagieren. Kaum eine Woche ohne neue Features und Support-Anfragen werden meist innerhalb weniger Stunden beantwortet.

 

Wazala Regional Partner Deutsch

Es freut mich sehr, dass wazala auf mich aufmerksam geworden ist und mir angeboten hat, die Position eines “Regional Partners” zu übernehmen. Das bedeutet, dass ich jetzt Ansprechpartner für den deutschsprachigen Raum bin. Das ist vielleicht insofern nötig, da die Wazala-Webseite und auch das Administrations-Interface, nur auf Englisch verfügbar ist (auch wenn man mit rudimentärem Englisch durchaus das System verstehen sollte). Wazala hat vor, das Angebot nach Europa auszudehnen. Was bedeutet das konkret?

 

1. Wazala wird übersetzt. In einem ersten Schritt wird es sich dabei um die Webseite selbst handeln, später soll das Admin-Interface folgen

2. Anpassungen für andere Länder. Auch wenn wazala für Besucher schon in 15 Sprachen vorhanden ist, gibt es doch länderspezifische Unterschiede. Zum Beispiel wurde auf vielfachen Wunsch die Möglichkeit nach einer AGB eingebaut, welcher der Kunde beim Einkauf bestätigen muss. Auch die Möglichkeit, Produkte per Rechnung zu liefern wurde schon integriert. Wenn ihr Ideen habt, was noch wichtig für das Shopsystem sein könnte (z.B. Zahlmöglichkeiten), lasst es mich wissen und ich werde das an wazala weiterleiten

Ausserdem sind weitere tolle Features geplant, worüber ich euch aber leider noch nichts erzählen darf.

Also: wenn ihr auf der Suche nach einem schönen und einfachen Shopsystem seid, kann ich euch wazala wirklich ans Herz legen. Das hat nichts mit meiner jetzigen Position zu tun – habe ich das auch schon im letzten Post so geschrieben – und da war ich noch vollkommen “unabhängig”.

In Zukunft dürftet ihr also hier noch mehr über wazala lesen dürfen.

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Erstellt am 23. Februar 2012

Dynamische Webgrafiken erstellen: Hallo Canvas – Bye bye PHP

AI2CanvasHeader

Moderne Computer werden immer leistungsfähiger, daher werden viele Arbeiten, die vorher von Servern übernommen wurden auf Heimmaschinen ausgelagert. Dies ist insbesondere bei Webseiten der Fall. Wurden früher fast alle Funktionen von dynamisch erstellten Inhalten von Servern übernommen, wird immer mehr an die Webbrowser abgegeben. Schon viele Tätigkeiten, welche von kurzer Zeit noch von Skriptsprachen wie PHP übernommen wurden, sind nun via Javascript (oder direkt per HTML) machbar. Auch wenn “die Cloud” gerade hype ist, so gibt es viele Bereiche, wo Berechnungen vom Server wieder zurück an den Client abgegeben werden. Das ist auch bei dynamisch erstellten Grafiken der Fall. So gibt es schon seit längerem das von Apple eingeführte “canvas”-tag, welches es erlaubt, Grafiken mit Javascript zu erzeugen. Der grosse Vorteil dabei ist, dass direkt auf Benutzereingaben reagiert werden kann, ohne dass die Anfrage erst an den Server geschickt, da verarbeitet und das Resultat zurück geliefert werden muss. Das direkte Arbeiten mit dem canvas Objekt ist nicht gerade intuitiv, insbesondere, wenn es um Illustrationen bzw. Vektor-Grafiken handelt. Da ist schon grösseres mathematisches Wissen erforderlich, um Bögen genau so zu erstellen, wie man es gerne möchte.

Doch zum guten Glück gibt es Entwickler, die sich der Sache annehmen. Ein enorm einfaches und leistungsfähiges Toll ist dabei AI2Canvas. Damit kann aus Illustrator eine Grafik direkt als canvas Objekt exportiert werden, inklusive Code und HTML-Seite. Dadurch wird es relativ einfach, eine Grafik als Canvas-Objekt auszugeben und man hat anschliessend Zugriff auf verschiedene Variablen, welche man im Javascript-Code weiter bearbeiten kann. So ist es relativ einfach, Textkomponenten dynamisch via Texteingabe zu ändern.

Somit erschliessen sich viele Möglichkeiten, die früher eher umständlich mit serverseitiger Programmierung bewerkstelligt werden mussten. Vor allem das Erstellen von personalisierten Grafiken ist für uns interessant. Da das Resultat standardmässig aber immer eine Pixelgrafik darstellt, ist es für den professionellen Druck oft nicht geeignet. Man müsste also eine Möglichkeit haben, den Weg wieder rückwärts zu beschreiten, das heisst, aus dem Canvas-Objekt wieder ein Dokument im Vektorformat zu erzeugen. Auch dafür gibt es schon Lösungen, wie zum Beispiel das canvasToPDF Skript von Collins Software.

Natürlich gibt es auch beim canvas Element wieder das Problem, dass ältere Browser – und klar wieder der InternetExplorer – noch nichts mit dem Canvas Tag anzufangen wissen. Doch auch hier wurde Abhilfe geschaffen: Das Projekt “ExplorerCanvas” nimmt sich dem Problem an und mit der Einbindung von einem Javascript-File, kann auch der IE mit dem Canvas-Objekt umgehen (wenn auch nicht alle Funktionen zur Verfügung stehen).

Weiterführende Links:

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Erstellt am 3. Februar 2012

Website Management mit Git Teil 3

GitTowerLange war es ruhig seit dem letzten Post zu diesem Thema, doch hoffe ich, ihr konntet die Zeit gut nutzen, um euch etwas in git einzuarbeiten.

In diesem letzten Teil der Serie “Website Management mit Git” komme ich zum eigentlichen Kernpunkt: wie kann man die eigene Website mit git administrieren. Wenn ihr bis jetzt meinen Ausführungen gefolgt sein, sollte dieser letzte Schritt nur noch ein Klacks sein und ich denke, der Beitrag wird auch eher kurz. Also, starten wir.

Grundlegender Ablauf und Idee

Als Webentwickler hat man meist eine lokale Version der Webseite, an welcher man arbeitet. Sobald die Seite ausgehend getestet ist, werden dann die Änderungen (meist per FTP) auf den Server geladen. Mit git gestaltet sich dieser ganze Prozess noch viel schneller und einfacher. Sobald die Webseite in Ordnung ist, reicht es 1 Befehl einzutippen und alle Änderungen werden auf den Server übertragen. Da git die Dateien komprimiert und auch nur die Änderungen hochlädt, ist die Aktualisierung auch um einiges schneller. Dies sind die Schritte im Überblick:

1. Webseite für die Arbeit mit git lokal vorbereiten

2. Webserver vorbereiten

3. Lokale Webseite mit dem Webserver verbinden

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Erstellt am 16. Dezember 2011

iTunes Match auch in der Schweiz verfügbar

ITunesMatch

Als auf deutschen Blogs bekannt wurde, dass iTunes Match in Deutschland gestartet ist, musste ich natürlich überprüfen, ob dies auch für die Schweiz gilt. Und siehe da: ja, iTunes Match ist per sofort auch in der Schweiz aktiv. Mit einem jährlichen Beitrag von 35 CHF, kann man die gesamte Musikbibliothek mit der iCloud synchronisieren. Das tolle dabei: man bekommt automatisch auch Titel mit, die man von anderswo geladen hat und einige Stücke dürften auch mit 256kBit AAC an Qualität gewinnen.

Der Start von iTunes Match war wahrscheinlich auch der Grund, warum ich gestern die neuen AGBs im iTunes Store akzeptieren musste.

Gerne würde ich den Service nun abonnieren, doch leider funktioniert meine Apple-ID nicht. Ich vermute, dass momentan einfach die Server mit Anfragen überlastet sind, da mein Account bei icloud.com perfekt funktioniert.

Und warum möchte ich mich bei iTunes Match eigentlich anmelden? Die Verfügbarmachung auf sämtlichen Devices ist es nicht. Hier hätte ich eine Streaming Lösung besser gefunden anstelle von Downloads, da mein iPad ein 8GB Modell ist und ich da einfach keinen Platz für mehr Musik habe. Aber Apple’s Devise lautete immer: die Benutzer möchten Musik besitzen und nicht abonnieren. Dem kann ich prinzipiell zustimmen, doch gerade für Geräte mit knappem Speicherplatz, wäre eine Streaming Lösung in meinen Augen sinnvoll gewesen.

Mein eigentlicher Grund für iTunes Match liegt darin, dass ich tausende Musikdateien besitze, wovon viele in mässiger Qualität vorliegen. Mit iTunes Match erhalte ich gute Qualität zu kleinem Preis. Ein weiterer Vorteil für einige kann sein, dass man durch iTunes Match rechtlich in den Besitz von Musikdateien kommt, welche vorher von irgendwo her stammten.

So, hoffen wir, dass die Apple Server bald wieder ansprechbar sind, insbesondere weil es mir momentan auch nicht möglich ist, auch andere Dinge wie Apps im Store zu kaufen.

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Erstellt am 9. Dezember 2011

Website Management mit Git Teil 2

GitTower

Nach einiger Zeit der Pause, nehme ich doch den zweiten Teil meiner Anleitung in Angriff. Im ersten Teil ging es darum, wie man git bei einem webhoster installieren kann. Nun geht es ans Eingemachte und wir werden die grundlegenden Arbeitsweisen von git kennenlernen. Auch wenn git ziemlich umfangreiche Funktionen bietet, braucht man im Alltag nicht viel zu wissen. Erst wenn man direkt in das Repository (das heisst den Snapshot der gespeicherten Dateien) eingreifen will, muss man teils recht knifflige Befehle eingeben. Da aber git prinzipiell “out-of-the-box” funktioniert, kann man mit einfachen Funktionen beginnen und später, wenn man dann unbedingt etwas bestimmtes bewerkstelligt haben will, das Netz nach Antworten durchforsten.

An dieser Stelle möchte ich allen wärmstens das kostenlose ebook “Pro Git” empfehlen:

http://progit.org/book/de/

Bevor wir loslegen können, müssen wir git natürlich erst einmal lokal installieren. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

 

Weiter lesen

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Erstellt am 4. Dezember 2011

iCloud unter iOS 4 und iPhone 3G: Migration von MobileMe, Gemeinsame Kontakte und Kalender

iCloud

Nach der x-ten Neuinstallation von Lion auf meinem Mac, habe ich mich heute daran gemacht, auf allen Geräten die Accounts von MobileMe auf iCloud zu übertragen. Da ich nicht vorhatte, weiterhin auf Lion Server zu setzen (ich berichtete über viele Probleme in früheren Posts), wollte ich eine saubere Lösung für gemeinsame Kontakte und Kalender. Mit iCloud ist es möglich, Kalender zu sharen und auch auf gemeinsame Kontakte zuzugreifen. Sofern alle Geräte Lion bzw. iOS5 benutzen können, läuft alles wie geschmiert. Doch leider hat meine Frau immer noch ein iPhone 3G und da kann man iOS 5 nicht installieren. Somit musste ich also eine Lösung finden, wie ich unter iOS 4 iCloud benutzen kann.

Wir hatten einen Familien-Account bei MobileMe und benutzten gemeinsame Adressen und Kalender. Das sollte auch iCloud bieten. Um Kontakte gemeinsam zu nutzen, gibt es momentan keine andere Möglichkeit als einen gemeinsamen iCloud Account aufzusetzen. Somit haben wir insgesamt 3 Accounts: je einen Privaten und einen gemeinsamen. Es ist problemlos möglich, mehr als 1 Account zu benutzen.

Alle Funktionen ausser dem Adressbuch sind bei diesem gemeinsamen Account dekativiert.

Die Migration vorzunehmen war relativ einfach: einfach die angegebene MobileMe Seite aufrufen für jeden Account und die Migration von MobileMe vornehmen. Anschliessend wurde auf einem Mac ein neuer iCloud Account aufgesetzt, welcher gemeinsam benutzt werden soll. Die entsprechenden Accounts wurden dann auf den jeweiligen Geräten aufgesetzt (über iCloud bzw. Mail, Kontakte, Kalender). Dazu muss nicht viel gesagt werden und alles lief hervorragend.

Das eigentliche Problem war aber, die Kalender, Kontaktdaten und Mails auf dem iPhone 3G unter iOS 4 zu konfigurieren. Denn laut Apple ist iCloud nur unter iOS 5 zu benutzen. Das stimmt so nicht, wie auf vielen Anleitungsseiten nachgelesen werden kann. iCloud benutzt Standard-Protokolle wie CalDav und CardDav. So ist es problemlos möglich, die entsprechenden Accounts einfach unter dem Punkt “Andere” auf dem iPhone einzurichten. Eine sehr einfache und ausführliche Anleitung dazu gibt es hier:

 

http://3th.be/2011/10/14/icloud-am-iphone-3g-einrichten/

Bei mir war es jedoch noch einfacher, da es nicht notwendig war, die ganze konkrete Serveradressen einzugeben. Anstatt von z.Bsp:

p01-imap.mail.me.com

zu benutzen, reichte es vollkommen einfach:

imap.mail.me.com

einzugeben.

Analog bei Kontakten und Kalender. Also so wie hier beschrieben:

https://discussions.apple.com/message/16400451#16400451

Auch musste ich nicht die Serveradresse wie in diesem Post angegeben, kopieren und einsetzen.

Aber trotzdem dauerte es etwa 1 Stunde, bis das Synchronisieren geklappt hat! Was genau der Ausschlag für die erfolgreiche Synchronisation war, kann ich nicht sagen. Ein Deaktivieren des Accounts und Deaktivieren von SSL unter den erweiterten Einstellungen (und dies mehrmals) scheint dabei wichtig gewesen zu sein (und den Account auch so jeweils zu sichern).

Daher: auch wenn es auf Anhieb nicht klappt: nicht verzagen. Spielt einfach mit diesen Einstellungen von Aktivieren, SSL an/ab, Speichern etc. etwas herum. Irgendwann scheint es zu klappen. Kalender, Kontakte und Mail kann sehr wohl unter iOS4 benutzt werden, aber natürlich möchte uns Apple gerne ein neues iPhone 4S andrehen ;-)

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