Erstellt am 19. Juni 2009

Planung ist das halbe Leben

Eigentlich habe ich mich entschieden, den Weg in die Selbständigkeit zu gehen, damit ich endlich einmal Zeit habe, meine Arbeit zu planen, mich um Kunden zu kümmern und mich persönlich weiter zu bilden. Illusion pur! Ich weiss nicht, wie es anderen in dieser Branche so geht, aber ich bin extrem ausgelastet. Dafür hätte ich theoretisch 3 Tage mehr Zeit, um all die Dinge zu tun, von denen ich geträumt habe. Stattdessen versinke ich in Arbeit. Klar: wenn’s auch etwas einbringt, ist das ja ganz toll. Aber mein Problem ist, dass ich:

a) an Dingen arbeite, die mir nicht direkt etwas einbringen (z.B. dieser Blog hier) b) ich gerne dem Klienten zu wenig verrechne.

Bin ich einfach zu günstig? Ist es mir wichtiger, Arbeit zu haben, als das Risiko ein zu gehen, den Kunden durch eine angemessene Preispolitik auf die Füsse zu treten?

Natürlich steckt meine Firma noch in den Kinderschuhen und da ist es wichtig, zuerst einmal Kunden zu gewinnen. Aber eigentlich könnte ich es mir momentan leisten, nur Aufträge anzunehmen, die

a) wirklich etwas einbringen bzw. angemessen entlöhnt werden b) mir Spass machen

Das ist wohl ein Punkt, den ich noch genauer unter die Lupe nehmen sollte: Was genau verlange ich für meine Dienste und wie kann ich meine Arbeit speditiver einrichten.

Für alle Tipps und Anregungen bin ich froh.


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