Erstellt am 14. April 2010

Adios Amigros

Den wirklich innovativen Werbungen zum Trotz ist für mich klar, dass ich in Zukunft keine Produkte der Migros aus den Non-Food Sektionen mehr kaufen werde. Nicht nur dass der Kundensupport in der letzten Zeit nachgelassen hat, so sind die Produkte schlicht mangelhaft oder das Personal nicht genug ausgebildet, diese zu warten.
Als erstes sei eine Fritteuse erwähnt, welche ich anlässlich meines letzten Geburtstags erhalten habe. Wie habe ich mich über das Geschenk gefreut. In edlem Chromstahl gehalten, klare Formen und ein grosser Frittierkorb. Doch schon nach dem ersten Gebrauch fiel der Kunststoff-Griff im Deckel ab. Er spaltete sich aufgrund zu starker Erwärmung der Schraube, mit welcher dieser befestigt war. OK, zurückgebracht und eingetauscht. Das heisst: ich musste ein paar Wochen warten, bis das Gerät wieder aus der Reparatur zurück kam, denn ein einfacher Umtausch im Laden ist neuerdings nicht mehr möglich, da die Entscheidungsträger irgendwo zentralisiert sitzen und das Personal so die Maschine erst einsenden musste. Erste Enttäuschung.

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Erstellt am 21. Januar 2010

Auf der Suche nach dem perfekten CMS

Momentan evaluiere ich gerade einige Redaktionssysteme. Natürlich kenne ich die geläufigsten wie Typo3, WordPress, Joomla und Konsorte. Aber im web2.0 ist so einiges gegangen und für kleinere Kunden sind die grossen Biester einfach überdimensioniert. Was ich suche ist ein enorm einfaches CMS, deren Verwendung jedem noch so ungeübtem Benutzer auf den ersten Blick klar ist. Sich durch diverse Formulare und Menüs durchzuhangeln ist nicht gerade anwenderfreundlich. Für mich als Designer ist es ausserdem sehr wichtig, dass ein bestehendes Design mit wenig Aufwand integriert werden kann. Hier also mein kurzer Test verschiedener CMS Systeme.

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Erstellt am 18. Januar 2010

Doch noch Flash auf dem iPhone

Bisher wurde von vielen am iPhone bemängelt, dass es keine Flash-Dateien anzeigen kann. Das ist nun vorbei! Dazu muss die Flash-Datei jedoch entsprechend in einer Webseite eingebunden werden. Es gibt diverse Tools, um swf-Dateien via Javascript einzubinden (das bekannteste dürfte wohl swfobject sein). Das Framework Gordon erlaubt es nun, Flash in Webseiten zu benutzen:

Der Entwickler Tobias hat mit Gordon eine Open Source Flash Runtime (JavaScript basiert) entworfen, die es erlaubt Flash-Dateien (.swf) in Html-Seiten einzbauen und diese auf dem Mobile Safari auf dem iPhone anzuzeigen. Dazu müssen auf dem iPhone jedoch keinerlei Einstellungen vorgenommen oder ein Jailbreak durchgeführt werden. Für alle Interessierten gibt es ein Wiki, dass einige Beispiele zeigt und zudem Hilfe beim Einbinden der Flash-Medien.

Hier ein Beispiel für die Einbindung


<head>
<title>Gordon: An open source Flash™ runtime written in pure JavaScript</title>
<script type="text/javascript" src="../gordon.js"></script>
</head>
<body onload="new Gordon.Movie('blue.swf', {id: 'stage', width: 500, height: 400})">
<div id="stage"></div>
</body>

via myblog-iPhone – Blog über das iPhone

Anmerkung von mir: Wenn möglich sollte man stets auf “body onload” verzichten. Javascript gehört wenn möglich in den Header eines HTML Dokuments oder ganz ausgelagert.

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Erstellt am 8. Januar 2010

Neujahrskarte 2010

Gestern haben wir unsere Neujahrskarte von der Druckerei bekommen und noch am gleichen Nachmittag verschickt. Solltest du dich nicht auf unserer Verteilerliste befinden, so kannst du dich per E-Mail bei uns mit Angabe eines guten Grundes für die nächsten Jahre bewerben.
Die Neujahrskarte gibt es übrigens auch bei uns im Shop, für den Fall, dass du deinen Bekannten auf ein nächstes Jahr eine solche mit deinem Kopf/euren Köpfen schicken willst:

http://www.richardet-design.com/produkte/karten/neujahrskarte-detektive/

Alles Gute noch euch allen fürs 2010!


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Erstellt am 9. Oktober 2009

Bier schmeckt besser als aus dem Glas: Die Wischi-Waschi Kultur

Ist es euch auch schon einmal aufgefallen: überall lauert die Relativität. Vieles ist besser, höher, billiger, schneller – ohne auch nur einen Bezug auf einen Sachverhalt zu nehmen, an welchem diese Begriffe gemessen werden könnten.
Die Schule muss besser werden, ein Unternehmen stärker, die Gesellschaft jünger und moderner. Ich frage mich da: “als was?”. Klar in einigen Fällen gibt es implizite Rückschlüsse, wie “Frauen fahren besser”. Ohne den Satz zu vervollständigen, wissen wir genau, wer dann schlechter fährt.
Aber es ist doch erstaunlich, wie oft relative Begriffe verwendet werden, ohne dass man die zusätzliche Information bekommt, an was etwas eigentlich gemessen wird. Die Wischi-Waschi-Kultur hält immer noch Einzug in jeden Bereich, sei das Schule, Politik oder Werbung.

Aber: wenn etwas besser ist, heisst das noch lange nicht, dass es auch gut ist. Schon rein von diesem Gedanken her, ist klar: gut ist oft besser als besser, oder billig billiger als billiger. Oder anders: nicht immer ist mehr besser.

Ich plädiere hier für einen besseren Umgang mit Sprache – oh, hoppla: für einen guten Sprachgebrauch. Ein sehr netter Beitrag leistet auch das Stupidedia dazu:

http://www.stupidedia.org/stupi/Relativ

Also liebe Werbler und Kreative: wenn ihr das nächste Mal etwas Schönes gestalten sollt, denkt bitte daran: gut ist meist besser.

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Erstellt am 1. Oktober 2009

Bleib auf deinem Pfad: Schönes Spiel zum kleinen Preis

Gestern habe ich wieder eine Perle auf dem Spielemarkt entdeckt: The Path von Tale of Tales. Das Spiel gibt es momentan für nur USD $5 zu kaufen (Link am Ende des Artikels).

Wie schon einmal erwähnt, bin ich nicht der Spieler-Typ. Aber als ich mir die Informationen zu diesem Spiel angeschaut habe, musste ich bei diesem Preis einfach zuschlagen. Schon die Einleitung im Manual bringt es auf den Punkt:

There is one rule in the game. And it needs to be broken.
There is one goal. And when you attain it, you die.

The Path ist eine “moderne” Version von Rotkäppchen: Zu Beginn kann man eine von sechs Schwestern bestimmen, welche sich auf den Weg in den Wald wagen soll. Klar habe ich dies sofort unternommen und bin – ohne den Pfad zu verlassen, wie es die Regel sagt – zu Grossmutters Haus gelaufen, nur zu erfahren, dass ich verloren habe! Um das Spiel zu gewinnen, muss man also die Regel brechen, wie in der Einleitung erwähnt.

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Erstellt am 25. September 2009

Internet ist sicherer als gewollt – Jedenfalls für Firefox und mootools

Mensch, habe ich mich gestern wieder einmal abgemüht: ein Script, welches das mootools framwork 1.2.3 benutzt wollte in Firefox3 einfach nicht laufen. Dafür hielt ich mich prinzipiell an Standards und das Script war auch enorm kurz und übersichtlich. Mit Safari und Opera hatte ich keinerlei Probleme. Da suchte ich stundenlang, versuchte meinen Code zu bereinigen – obschon es nix zu bereinigen gab. Dann habe ich einmal die Fehlerkonsole von FF genauer unter die Lupe genommen und siehe da: ein Sicherheitsfehler. Eine Suche bei google hat ergeben, dass dies in einigen Fällen vorkommen kann, und dass das Problem, sobald die Seiten online sind, behoben ist. Wie bitte?!? Ja genau: sobald die Seiten öffentlich verfügbar sind, dann sind auch die Fehler weg.
Das Internet ist somit für Firefox sicherer als lokale Dateien. Sollte also jemand einmal das Problem haben, dass die Ansicht lokaler Dateien während des Webdevelopments in Firefox nicht funktionieren, so sollte man diese über einen Webserver anschauen. Natürlich kann man auch einen lokal installierten Webserver dafür verwenden.
Ich hoffe mit diesem Beitrag einigen die mühsame Suche, welche ich gestern durchgeführt habe, zu ersparen.


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