Meine Odyssee mit dem TuneBase FM with HandsFree von Belkin hat ein Ende: Das Produkt wurde nach mehrmaligem Austausch zurück genommen. Eigentlich sehr schade, hatte der TuneBase genau die gewünschten Funktionen. Am letzten Samstag stand ich dann im DataQuest Laden in Schaffhausen und habe mir lange überlegt, welches Ersatzprodukt ich nehmen sollte. Zur Auswahl standen:
- TuneBase FM with Handsfree (jaja, ich weiss, nach meinen Erfahrungen kam dies kaum noch in Frage, aber trotzdem schmerzte der Abschied etwas)
- TuneBase FM2 (gleiches Produkt von Belkin, einfach ohne Handsfree)
- Philips TansDock
Die Wahl war nicht ganz einfach. Prinzipiell war ich mit dem Produkt von Belkin zufrieden, doch hatte ich keine Lust, mich nochmals über ein defektes Produkt zu ärgern. Ausserdem überzeugte mich das Design des Philips: klar, einfach, schlicht. Es sieht viel wertiger verarbeitet aus, das heisst, keine futuristische Plastik-Knöpfe, sondern eine kleine unauffällige Leiste mit Druck-Knöpfen.
Ausserdem war ich vom direkten Support von Belkin sehr enttäuscht:
Nachdem ich einen Request auf deren Webseite abgeschickt habe, hörte ich erst mehrere Tage gar nichts. Dann eine Rückmeldung mit der Frage, in welchem Auto ich das Produkt verwende und ob ich es in mehreren Fahrzeugen zwecks Test benutzt habe. Nachdem ich diese Frage beantwortet habe, hörte ich überhaupt nichts mehr – und das seit Wochen. Ich fühlte mich bei Belkin als Kunde also nicht ernst genommen.
Somit war es für mich klar, dass ich ein Produkt eines anderen Herstellers verwenden wollte und entschied mich daher für das TransDock von Philips.
Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Kampf mit der Verpackung beim Auspacken des TuneBase. Den Philips Sender hatte ich in kaum einer Minute ausgepackt, zusammengesteckt und in Betrieb genommen. Kein Fummeln, kein Reissen.
Die Qualität des Produkts hat mich bis jetzt auch überzeugt. Die IntelliScan Funktion dauert nur einen Bruchteil vom Scan des Belkin. Ausserdem bekommt das TuneBase das Audiosignal direkt vom Dock-Anschluss und es muss kein Extra-Audiokabel angesteckt werden. Somit ist die Installation sehr einfach: einfach Aufstecken, that’s it – obschon dieses “Aufstecken” etwas schwerer geht, als beim TuneBase.
Was ich natürlich vermisse, ist die Quick-Access Taste, mit welcher ich beim TuneBase with Handsfree ohne hin zu schauen, schnell zum nächsten Stück wechseln konnte. Beim TransDock muss ich das Display des iPhone verwenden.
Ein anderer Nachteil: die Audio-Interferenzen, welche sich beim iPhone durch das Natel-Netz ab und zu ergeben, stören gelegentlich. Dies lässt sich verhindern, indem man das iPhone in den Flugmodus versetzt. Doch scheint dann GPS nicht mehr zu funktionieren und somit auch der Navigator von Navigon.
Servus
Muss sagen das Phillips scheint mir die bessere Alternative zu sein.
Kann man das gerät auch als Freisprecheinrichtung benutzen?
Wird das IPhone geladen?
Über Antworten und erfahrungen von dir würde ich mich freuen
bis denn
Hallo Magin
Zur Benutzung als Freisprecheinrichtung kann ich leider gar nichts sagen. Prinzipiell sollte es gehen, ausser das Mikrofon wird deaktiviert – was ich mir aber kaum vorstellen kann. Das Hauptproblem mit dem Phillips wäre wohl:
- iPhone Mikrofon zu schwach bzw. zu viele Nebengeräusche
- Du musst auf Display schauen, damit du das Telefonat entgegen nehmen kannst (Schieber, Home-Button, …). Es gibt keine “Quick-Access” Taste wie beim Belkin
Geladen wird das iPhone und auch der Rest wie GPS funktioniert einwandfrei.
Was mir jedoch noch aufgefallen ist: gewisse untere Frequenzen in der Musik bringen die Lautsprecher zum Knirschen. Dies konnte ich jedoch nur mit gewissen Stücken feststellen. Wie es mit anderen FM-Sendern ist, weiss ich nicht.