Die Schweizerische Volkspartei gilt als “Bauern”-Partei. Schön zu sehen ist dies an den regelmässigen Bauern-Zmorgen und auch an den etlichen Wahlplakaten, welche sich minarett-gleich auf jedem Acker tummeln. Doch irgend etwas stimmt hier einfach ganz und gar nicht.
Eigentlich müssten die Bauern gleich den IV-Bezügern als Schmarotzer des Staates bezeichnet werden, erhalten diese ja Subventionen vom Staat. Die SVP ist in der Regel strikt gegen die Einmischung des Staates und für mehr Eigenverantwortung. Genau dieser Grundgedanke – und eine allgemeine Fremdenfeindlichkeit – zeichnet diese Partei aus. Aber bei den Bauern ist das natürlich etwas vollkommen anderes. Wäre die SVP konsequent, müssten sie klar gegen jegliche Subvention des Staates sein. So etwas kann sie sich aber kaum leisten. Wenn man diesen Gedanken etwas weiter spinnen würde, käme man unweigerlich zum Schluss, dass diese Partei in der Regel nicht gegen eine Einmischung des Staates ist, sofern sie den eigenen Gesinnungsgenossen zu Gute kommt. Somit führt sie uns wieder einmal an der Nase herum, gibt Schlachtrufe zum Besten und veranstaltet ein Getöse, dass es einem schwindlig wird und ihre Lügen nicht aufgedeckt werden. Ein Bauer würde konsequenter Weise links wählen oder aber er müsste freiwillig auf jegliche Subventionen verzichten um ein ruhiges Gewissen zu haben. Aber natürlich darf er sich auch für die SVP-Lüge entscheiden, sofern er dann noch ruhig schlafen kann.
Also: denk mal darüber nach, Bauer, welcher Partei du wirklich deine Stimme geben willst.
Ach komm, die SP ist genau so inkonzequent. Alle Parteien sind nur für ihre Klientel da.. Und genau da liegt das Problem!
Da magst du recht haben. Gerne schreibe ich natürlich auch über massive “Verstösse” der SP gegen ihr eigenes Parteiprogramm. In oberen Post geht es um etwas Grundsätzliches und nicht um “kleinere” und einzelne Vergehen. Wenn die SP sich also stark macht für die freie Markwirtschaft und gleichzeitig den Kapitalismus überwinden will, berichte ich gerne darüber
Ich höre.