Erstellt am 3. Dezember 2009

Ohne Google im WWW

Mir geht es wie den meisten anderen Internetnutzern auch: ich benutze google – und das täglich. Ich kann mir eigentlich ein Internet ohne Google kaum noch vorstellen. Irgendwie beunruhigend, einzusehen, wie abhängig man von einer Firma ist. Beunruhigender wird die Sache noch, da Google immer wieder Mühe mit dem Datenschutz hat und seine Vormachtstellung politisch wie wirtschaftlich ausnutzt. Ganz geschweige von Menschenrechtsverletzungen (z.B. Zensur in China), welche Google tatkräftig unterstützt.
Ausserdem klar ist auch, dass Google täglich sehr persönliche Daten sammelt und ein Profil jedes Internetnutzers erstellt. Wenn einem dies bewusst wird, beginnt man unweigerlich, sich gewisse Fragen zu stellen: Warum benutze ich Google? Will ich Google weiterhin nutzen und unterstützen und wenn nicht: was sind die möglichen Alternativen? Ich versuche diese hier kurz zu beantworten.

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Erstellt am 30. November 2009

Legitimiert ein Mehrheitsentscheid Diskriminierung und Rassismus?

Nach dem gestrigen Sonntag kann ich mir nicht verkneifen, einen kurzen Kommentar dazu abzugeben. Die ganze Welt weiss, worum es geht (diese News waren sogar auf der Startseiten von CNN und BBC zu lesen): Die Schweiz hat mit 57% der Minarett-Verbots Initiative zugestimmt. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, meine Haupt-Einnahme-Quelle, die Webseite http://www.rapid-ideas.com vom Netz zu nehmen und anstelle dieser eine Stellungnahme dazu abzugeben.
Die Diskussion lief heiss und es ist wichtig, über das Thema zu diskutieren. Die Hauptfrage, die sich mir dazu aufdrängt: Legitimiert ein Mehrheitsentscheid Diskriminierung und Rassismus? Denn genau darum ging es. Es ging nicht darum, einen unbedeutenden Baustopp gewisser Gebäudetypen zu verbieten, sondern ein klares Zeichen gegen eine Minderheit zu setzen. Da kann man noch lange bagatellisieren: diese Abstimmung brachte klar zum Ausdruck, dass wir Muslime mit ihrer Kultur in unserem Land nicht akzeptieren wollen, und das, obschon wir bis anhin keine wirklichen Problem mit dieser Minderheit hatten. Wohin dieser Weg führt, ist klar: weg von der Solidarität und unserer politischen Diplomatie und Neutralität, hin zu Diskriminierung und Abgrenzung.
Darf nun ein Mehrheitsentscheid grundlegende ethische und menschenrechtliche Werte abbauen? Genau um diese Frage geht es. Für mich ist die Antwort darauf klar.

Weitere Meinungen:
http://www.politblogger.net/pyrrhussieg/
http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2009/11/minarettverbot-in-der-schweiz-demokratische-perversion.php
http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/schweiz-minarett-referendum


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Erstellt am 16. November 2009

Warum Handy-Gespräche dumm sein müssen

Wir kennen es alle: da sitzen wir im Zug, Bus oder Restaurant und müssen uns dauernd von irgendwelchen Handy-Smalltalks im Hintergrund drein reden lassen. Dabei sind die Informationen, die da per Telefon überbracht werden eigentlich kaum solche (nach der Definition von “Information” her): Information vermittelt einen Unterschied. Information muss relevant sein, um als solche zu gelten. Irrelevante Information gibt es definitionsgemäss nicht.
Es war für den Menschen schon immer schwieriger, wichtige Gespräche übers Telefon zu führen. Stehen wichtige Ziele und Diskussionen an, so ist es unumgänglich, dies auf persönlicher Ebene zu tun – in einer Sitzung, bei einem Gespräch im Café, …
Was also ist Sinn und Zweck von der Möglichkeit, stets telefonisch erreichbar zu sein und wieso können viele nicht mehr darauf verzichten?

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Erstellt am 13. August 2009

Von der Staatswirtschaft zum Wirtschaftsstaat oder Die Demokratie am Abgrund

arton42-1.jpgEigentlich interessiere ich mich nicht besonders für Politik und schon gar nicht für die Wirtschaft. Warum ich hier also über solche Themen schreibe, weiss ich nicht. Doch scheinen mir trotzdem einige Aspekte durchaus diskussionswürdig.
So etwa die stetig wachsende Verwirtschaftlichung des Staates im Gegensatz zur Abnahme der Verstaatlichung der Wirtschaft.

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