The principles of karma are understood worldwide. We all like to believe that the good deeds and actions we do will be returned … Read More >>
Interessanter Blog-Eintrag gefunden im Web mit dem Pulse News Reader fürs iPad
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Zumindest, wenn man dem Plakat unserer Volkspartei Glauben schenken will. Steht doch da:
Ivan S., Vergewaltiger, bald Schweizer? Nein!
Wie lässt sich die neue Kampagne also interpretieren? Spielt es für Frauen wirklich eine Rolle, woher ihr Täter stammt? Oder zielt die Aktion eher auf Männer ab? Also so: Das ist ja unerhört, Vergewaltigung ist unsere Sache.
Sorry, Leute, aber ich weiss wirklich nicht, was die SVP mit diesem Plakat genau sagen will.
Nun, ich denke bestimmt zuviel. Das Plakat ist wahrscheinlich nicht für Leute wie mich gedacht, welche mehr als 9 Jahre Schulbildung hatten. Versuchen wir es einfacher: “Schweizer sind gut – Ausländer böse”, daher müssen die Ausländer wieder weg, damit die Schweiz wieder gut wird.
Dafür wäre die allereinfachste Lösung, kriminelle Ausländer zu verhindern, diese sofort einzubürgern.
Anscheinend sind bei uns ja nicht alle vor dem Gesetz gleich. Kriminelle Schweizer sind kein Problem.
Worauf warten wir also? Lasst uns Pässe verteilen!
Früher hat man noch ‘Eile mit Weile” gespielt, heute nur noch Gameboy, meinte ein Moderator fast wehmütig heute Morgen auf der gleichen Radiostation, welche seit gestern ein neues Format für die jungen Hörerinnen und Hörer aufgeschaltet haben.
Pirando wurde vom Zambo abgelöst. Dabei wurde schon zu Beginn klar, was eine der Hauptaufgaben dieser neuen Sendung sein soll: die Kinder vom Radio weg bringen, hin zur Glotze und zum Computer. Natürlich denken sich die Macher bestimmt, dass sich die Medienformate gegenseitig stützen werden, der Radiokonsum also keineswegs drastisch sinken wird. Im Schnitt dürfte diese Rechnung vielleicht sogar aufgehen, doch finde ich es äusserst problematisch, Kinder praktisch zum Konsum von TV und Internet nicht nur zu animieren, sondern beinahe zu zwingen. Wenn die Kinder keine Ahnung von Avataren und der neuesten Fernsehserie haben, bleiben diese ausgeschlossen.
Für uns ist klar: Kinder gehören ins Freie, sollen spielen und Erfahrungen mit anderen Kindern sammeln und nicht vor dem Bildschirm konsumieren.
Schade geht für uns ein Stück grossartiges Radio zu Ende, welches unsere Kinder immer fasziniert und erfreut hat. Das Programm war auch eine Ruhepause vor dem “zu Bett gehen” und hat den Kindern gezeigt, dass spannende Geschichten und gute Musik immer noch am besten gehört anstatt gesehen werden.
Wunderbar waren die letzten 2 Wochen, die wir in Südfrankreich verbracht haben. Tolles Wetter (wenigstens die erste Woche), gutes Essen und eine fantastische Flora. Nun bin ich wieder zurück und schreibe die ersten News nach der Reise. Ich habe nicht vor, hier eine Unmenge privater Fotos zu veröffentlichen oder mich über schlechte Bedienung auszulassen, wie das heute gang und gäbe ist – übrigens hatten wir sowieso kein Grund zum stänkern.
Ich möchte bloss einen Gedanken anreissen, der mich seit meinen Ferien nicht mehr loslässt: wieso bastelt die Deutsche Gesellschaft bzw. Kultur so gerne?
Wir kennen es alle: da sitzen wir im Zug, Bus oder Restaurant und müssen uns dauernd von irgendwelchen Handy-Smalltalks im Hintergrund drein reden lassen. Dabei sind die Informationen, die da per Telefon überbracht werden eigentlich kaum solche (nach der Definition von “Information” her): Information vermittelt einen Unterschied. Information muss relevant sein, um als solche zu gelten. Irrelevante Information gibt es definitionsgemäss nicht.
Es war für den Menschen schon immer schwieriger, wichtige Gespräche übers Telefon zu führen. Stehen wichtige Ziele und Diskussionen an, so ist es unumgänglich, dies auf persönlicher Ebene zu tun – in einer Sitzung, bei einem Gespräch im Café, …
Was also ist Sinn und Zweck von der Möglichkeit, stets telefonisch erreichbar zu sein und wieso können viele nicht mehr darauf verzichten?
Ist es euch auch schon einmal aufgefallen: überall lauert die Relativität. Vieles ist besser, höher, billiger, schneller – ohne auch nur einen Bezug auf einen Sachverhalt zu nehmen, an welchem diese Begriffe gemessen werden könnten.
Die Schule muss besser werden, ein Unternehmen stärker, die Gesellschaft jünger und moderner. Ich frage mich da: “als was?”. Klar in einigen Fällen gibt es implizite Rückschlüsse, wie “Frauen fahren besser”. Ohne den Satz zu vervollständigen, wissen wir genau, wer dann schlechter fährt.
Aber es ist doch erstaunlich, wie oft relative Begriffe verwendet werden, ohne dass man die zusätzliche Information bekommt, an was etwas eigentlich gemessen wird. Die Wischi-Waschi-Kultur hält immer noch Einzug in jeden Bereich, sei das Schule, Politik oder Werbung.
Aber: wenn etwas besser ist, heisst das noch lange nicht, dass es auch gut ist. Schon rein von diesem Gedanken her, ist klar: gut ist oft besser als besser, oder billig billiger als billiger. Oder anders: nicht immer ist mehr besser.
Ich plädiere hier für einen besseren Umgang mit Sprache – oh, hoppla: für einen guten Sprachgebrauch. Ein sehr netter Beitrag leistet auch das Stupidedia dazu:
http://www.stupidedia.org/stupi/Relativ
Also liebe Werbler und Kreative: wenn ihr das nächste Mal etwas Schönes gestalten sollt, denkt bitte daran: gut ist meist besser.
Eigentlich interessiere ich mich nicht besonders für Politik und schon gar nicht für die Wirtschaft. Warum ich hier also über solche Themen schreibe, weiss ich nicht. Doch scheinen mir trotzdem einige Aspekte durchaus diskussionswürdig.
So etwa die stetig wachsende Verwirtschaftlichung des Staates im Gegensatz zur Abnahme der Verstaatlichung der Wirtschaft.