Erstellt am 21. September 2009

Unsinniger Gebrauch von Bildern: Hier haben wir den Betrüger!

Heute musste ich schnell bei meiner Bank vorbei. Dabei fiel mir ein Prospekt ins Auge mit dem Titel “Enkelbetrug”. Da ich warten musste, habe ich die Broschüre kurz durchgeblättert und ich staunte nicht schlecht, als ich auf der zweiten Seite den Betrüger auf einem tollen Bild vor mir hatte. Es handelt sich dabei um eine schon etwas ältere, männliche Person, die auf den ersten Blick einen recht sympathischen Eindruck macht. Aber wir lesen, wie er einer armen Oma (die muss bestimmt schon über 100 Jahre alt sein), das Geld aus der Tasche nimmt. Pfui!
Oder habe ich da irgend etwas falsch verstanden?

Meiner Ansicht nach, wieder ein typischer unsachgemässer Gebrauch von Bildern, welche zwar hübsch an zu sehen sind, aber in diesem Fall nicht nur “nichts” aussagen, sondern sogar Fehlinformationen liefern.

Auf der dritten Seite sehen wir dann ein Bild, welches in die Rubrik “schöner Nonsense” fällt: Dieser Handschlag hat überhaupt nichts zu sagen und bezieht sich nicht einmal ein wenig auf den Inhalt. Solche Füllbilder tauchen überall auf und wir scheinen uns schon daran gewöhnt zu haben.


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Erstellt am 13. Juli 2009

Wo ist das Geld, das nirgends ist?

Früher war ja alles einfacher. Ich rede nicht von der Zeit, als noch der Tauschhandel regierte: ich rede davon, als das Geld noch Geld war und physisch vom einen Ort zum nächsten transportiert wurde. Ich meine also die Zeit, als Postkutschen-Raub an der Tagesordnung war. Da wusste man immer, wo das liebe Geld gerade unterwegs war – oder besser gesagt “man hoffte es”. Selbst als ich noch eine Festanstellung hatte, hat mich das Thema kaum berührt: es gab einfach immer gegen Ende des Monats eine Überweisung auf meine Bank. Da konnte ich sicher sein.

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