Erstellt am 4. November 2011

Website Management mit Git

GitTower

Seit einer Woche arbeite ich nun mit git. Was ist git und warum bin ich so angetan davon?

git ist ein Versions-Kontroll-System, das heisst, wann immer man eine Datei speichert, kann davon ein Backup gemacht werden – einfach gesagt. Wir alle kennen Backup-Systeme, oder sollten zumindest eines kennen. Zu schnell sind wichtige Daten gelöscht oder nicht mehr auffindbar. git kann aber noch viel mehr, als bloss ein Backup erstellen. Es erstellt quasi einen “Snapshot” aller Dateien und Ordner zu einem gewissen Zeitpunkt. Man kann also immer wieder zu einem Zustand in der Vergangenheit zurück kehren. Das kennen wir Mac Benutzer seit TimeMachine auch schon, doch kann git gezielt eingesetzt werden, um verschiedene Versionen zu managen.

Insbesondere kann man genau sagen, was passieren soll, wenn ich etwas mache. Also zum Beispiel, lade alle neue Dateien auf den Webserver hoch, sobald ich mit einem Zustand zufrieden bin. Da git nun nur die Änderungen kopiert und diese noch verpackt, ist dies in kürzester Zeit gemacht. Es gibt kein manuelles Hochladen per FTP mehr. Auch kann man zuerst alle Dateien genauestens lokal überprüfen. Ein Klick und alle Dateien sind auf dem Server gespiegelt.

Und wenn irgend etwas schief geht, dann geht man einfach zu einem Zustand vorher zurück. Natürlich funktioniert dies auch in sehr kurzer Zeit.

Dies ist bloss eine der vielen Anwendungen von git. In der Regel ist git dazu gedacht, in einem Team an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Dies ist jedoch schon sehr ausführlich dokumentiert und ich möchte in diesem Post (wird wohl in diverse Serien unterteilt werden) auf meinen Workflow für das Administrieren von Webseiten eingehen.

 

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Erstellt am 8. September 2011

Webseiten mit IE Win unter Parallels testen

NewImage

Es ist ja ein leidiges Thema, doch kommt kaum ein Webdesigner darum herum, die erstellten Seiten auch unter dem Internet Explorer für Windows zu testen. Dazu gibt es verschiedene Ansätze:

- Internetdienste wie browsershots.org oder Adobe Browserlab

- Software, die Windows emulieren bzw. virtualisieren

- Eine Testmaschine benutzen, auf welcher Windows installiert ist

Auch wenn die Internetdienste für den ersten Eindruck meist genügen, zeigt sich, dass die Funktionalität bzw. Dinge, welche per Javascript geändert werden, nicht zu 100% funktionieren. Daher ist es ein Muss, Windows auf irgend eine Art verfügbar zu haben.

Doch fangen da die Probleme erst an, denn in der Regel kann man nur 1 Version des Explorers installiert haben. Früher konnte man noch das Tool “MultipleIE” verwenden, um die Webseite gleichzeitig unter verschiedenen Versionen zu überprüfen. Doch leider scheint es seit IE8 nicht mehr möglich zu sein, mehrere IE-Installationen mit diesem Tool zu verwenden. Eine Lösung wäre die IE Collection, welche alle Versionen von 1-8 bietet. Doch gibt es, soweit es mir bekannt ist, noch keine Lösung, den IE9 da einzubauen. Somit braucht man momentan mindestens 2 Lösungen (IE9, IE8 und kleiner).

Seit Jahren verwende ich nun schon das Produkt “Parallels” von der gleichnamigen Firma, um meine Webseiten zu testen. Seit dem IE8 musste ich jedoch separate “Virtuelle Maschinen” für jede IE Version erstellen. Das ist nicht nur ein enormer Festplattenspeicherfresser, sondern macht das Arbeiten auch wenig intuitiv, da das Programm doch ziemlich leistungshungrig ist und der Betrieb mehrere virtuellen Umgebungen meinen Mac deutlich ausbremst. So musste ich immer erst eine Umgebung pausieren, zur anderen Wechseln und diese starten.

Dabei geht es auch einfacher durch die Benutzung von “Snapshots”. Dieses Feature habe ich erst gestern das erste Mal eingesetzt und frage mich, wieso ich nicht schon früher darauf gekommen bin. Mit diesen Snapshots kann man einen Zustand des Systems quasi “Abknipsen” und speichern. So ist es möglich, in relativ kurzer Zeit zwischen zwei (oder noch mehr) Zuständen zu wechseln. Ich habe nun einen Zustand “IE8″ und einen für “IE9″ in Gebrauch und muss sagen, das Testing macht so deutlich mehr Freude, sofern einem diese Arbeit wirklich Freude bereiten kann.

Parallels Snapshots

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Erstellt am 26. August 2011

Ableton Live Synchronisieren via iPad

 

NewImageAbleton Live ist mein Lieblings-Sequencer auf dem Mac. Wie es der Name schon sagt, ist “Live” insbesondere für den “Live”-Betrieb konzipiert worden. Doch leider gibt es genau in diesem Bereich ein Problem, welches ein Kollege und ich schon zu spüren bekommen haben: die Synchronisation zweier Geräte, damit diese genau im Takt sind. Wie anderswo schon erklärt, benutzten wir damals (das ist schon gut fünf Jahre her) die Option, Geräte über das Netzwerk zu synchronisieren. So nebenbei: Apple ist auch in diesem Bereich Vorreiter, so dass kein anderes Tool benutzt werden muss, um MIDI-Daten über das Netzwerk bereit zu stellen.

Wir haben damals ein MacBook als Master und einen als Slave aufgesetzt, das heisst, 1 Mac liefert die Synchronisierungsdaten und der andere folgt diesem. Da wir aber gerne mit Plugins improvisieren, kam es zum Stocken des Masters und somit waren wir nicht mehr im Sync, was natürlich für Musik mit Beats zu ziemlichen Problemen führen kann. Kurzerhand mussten wir die Beats deaktivieren und in den “Ambient”-Bereich wechseln ;-)

Seit einigen Jahren bin ich nun auf der Suche nach der Lösung des Problems. Einzig das Auslagern der MIDI-Clock scheint in Betracht zu kommen. Nun gibt es etliche Hardware-MIDI-Clocks zu kaufen, doch war meine Idee, für die MIDI-Clock ein iPad oder iPhone einzusetzen. Diese haben Core-MIDI und können ihre Daten auch über das Netzwerk übertragen. Doch wie es schien, war kein Entwickler wirklich daran interessiert, eine MIDI-Clock für diese Geräte zu programmieren.

Bis nun endlich ein Produkt aufgetaucht ist:

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Erstellt am 18. Juli 2011

News Editor: Entscheidung gefallen

MarsEditIcon

Wie berichtet, habe ich mir einige News Editoren für meine WordPress Blogs angeschaut. Blogo funktioniert ja leider unter Lion nicht mehr. Im letzten Artikel war ich unschlüssig, für welchen Editor ich mich nun entscheiden sollte: Qumana oder myWPEdit. Qumana punktete in den vielen Möglichkeiten und dadurch, dass das Programm kostenlos angeboten wird. myWPEdit hingegen hat ein schönes UI und ist enorm einfach zu handhaben. Und der Gewinner ist??? MarsEdit.

Was, wie, wo? MarsEdit? Naja, ich kam nicht umhin, mich für diesen Editor zu entscheiden. Eigentlich hätte ich myWPEdit gerne eine Chance gegeben, aber dieser Editor kann mit maximal 3 Blogs umgehen und ich habe 6 an der Zahl. Der Entwickler hat gemeint, er sehe keinen Bedarf das zu ändern – auch wenn es relativ einfach zu programmieren gewesen wäre. Mit einer solchen Antwort konnte ich mich einfach nicht zufrieden geben. Schade.

MarsEdit hat mich bei längerer Betrachtung wirklich überzeugt. Insbesondere die Anbingung ans System gefällt. So kann ich direkt aus anderen Programmen Text markieren, Bilder wählen, … – und damit automatisch in MarsEdit einen neuen Beitrag generieren lassen. Auch ist es möglich, für die Verwendung von Bildern, eigene Regeln aufzustellen, so dass ich beispielsweise als Vorlage: “Thumbnail mit Link” erstellen kann und dann automatisch das Bild entsprechend eingesetzt wird – mit Link auf die Originalversion.

Und da der Schweizer Franken momentan ja enorm stark ist, fällt der relativ hohe Preis nicht allzu stark ins Gewicht. Aber macht nicht den Fehler und kauft das Programm im AppStore. Da kostet das Programm nämlich 40 CHF, über die Webseite bekommt man es momentan für ca. 32 CHF. Daraus ergibt sich natürlich auch ein allgemeiner Tipp: da Apple’s Umrechnungskurz immer noch nicht korrekt ist (1 USD = ca. 1 CHF – anstelle von 1 USD = ca. 0.8 CHF), kann man bei teurerer Software gut 20% sparen, wenn man diese direkt beim Anbieter einkauft.

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Erstellt am 16. Juli 2011

GlimmerBlocker unter Lion

Glimmerblocker Icon

Nach einem kurzen Abstecher zurück auf Snow Leopard, musste ich einfach wieder auf meine Lion GM Installation wechseln. Mail ist einfach fantastisch und auch andere kleine, nützliche Dinge sind einfach sehr angenehm. Leider funktionierte Glimmerblocker (ein proxy server, welcher ohne hacks Werbung etc. filtert) unter Lion nicht mehr. Ich bekam bei der Aktivierung nur eine Fehlermeldung mit dem Hinweis, den Server zu deaktivieren und zu reaktivieren. Doch nichts half. So suchte ich in Foren und stellte fest, dass ich nicht der einzige mit diesem Problem bin.

Da ging ich nochmals in die Systemeinstellungen auf das letzte Tab bei Glimmerblocker und aktivierte einfach beim Softwareupdate Check, dass ich auch gerne beta Versionen hätte. Und wirklich: es gibt eine neue Beta. Voller Hoffnung installierte ich die neue Version und siehe da: Glimmerblocker funktioniert wieder! Da ich kaum ohne dieses wirklich tolle Tool auskomme (so kann ich auch Werbung auf dem iPhone/iPad filtern), bin ich nun heidenfroh, eine Lösung dafür gefunden zu haben.

Wenn ihr am gleichen Problem nagt: verzagt nicht und installiert einmal die neueste Beta. Bei mir klappt’s jedenfalls.

 

System Preferences Glimmerblocker

 

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Erstellt am 12. Juli 2011

Blogo ist tot – Ersatz für den Offline Blogger?

Blogo läuft nicht unter Mac OS X 10.7 Lion, jedenfalls momentan noch nicht. Leider ist das Programm schon seit längerem nicht mehr aktualisiert worden und es scheint so, als wäre das Projekt eingestellt. Es war mein absoluter Liebling unter den Offline-Blog Editoren. Übersichtlich, schnell, einfach. Dabei unterstützte er neben diversen Blog-Plattformen zusätzlich auch noch Twitter. Perfekt.

Doch nun sind die Tage gezählt und ich muss mich auf die Suche nach einem neuen Editor machen. Klar, ich weiss, dass ich auch direkt über das WordPress Backend posten kann, doch vermisse ich da einfach den Konfort und schneller geht es meist mit einem spezialisierten Tool.

Diesen Artikel erstelle ich übrigens mit dem kostenlosen Qumana, welches für Macintosh und Windows verfügbar ist. Das Benutzerinterface ist zwar nicht gerade hübsch und es benutzt Java, doch scheint es viele wichtige Optionen zu bieten. Es erinnert mich vom Aufbau her stark an MarsEdit. Nicht ganz so umfangreich (z.B. kann man keine WordPress Seiten bearbeiten), aber dafür ist es kostenlos. Wir werden sehen, wie sich der veröffentlichte Artikel online lesen lässt. Weiter lesen

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Erstellt am 26. Mai 2011

Create HTML5 web content with Hype

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Wow, what a cool app. Mac like, great UI and astonishing idea. Have to get it and try it out.

Interessanter Blog-Eintrag gefunden im Web mit dem Pulse News Reader fürs iPad

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